Über 200 Taxifahrer demonstrieren in Brüssel

Mehr als 200 Taxifahrer sind am Dienstagmittag dem Aufruf der Brüsseler Taxivereinigungen ATB, UPETTC und Taxis united gefolgt, um am Brüsseler Nordbahnhof gegen den obligatorischen Einbau der neuen digitalen Fahrpreisanzeiger zu demonstrieren. Die Taxameter sind ab 2016 Pflicht. Die Organisatoren hofften auf 500 Teilnehmer.
Nicolas Maeterlinck

"Wir wollen, dass die Installation der Taxameter zu 100 Prozent subventioniert wird und nicht nur bis höchstens 1.000 Euro", erklärt Constantin Tsatsakis, der Vorsitzende des Verbandes Brüsseler Taxis (ATB). "Wir wollen auch, dass die Maßnahmen auf nach 2014 verlängert werden. Außerdem muss der jährliche Abzug von 375 Euro auf die jährliche Agglomerationssteuer von 575 Euro strukturell werden."

Die christliche Transportgewerkschaft ACV-Transcom, die sozialistische Gewerkschaft ABVV und die nationale Vereinigung von Taxiunternehmen distanzieren sich in einem Pressebericht von den Protesten. Sie unterstützen die Entscheidung der Brüsseler Regierung, den Sektor zu modernisieren und vor allem die Einrichtung der digitalen Taxameter in allen Taxis der Hauptastadt, heißt es.

Um 12.30 Uhr waren die demonstrierenden Taxifahrer vom Nordbahnhof in Richtung Brüsseler Parlament gefahren. Vor dem Parlament hatten sie eine symbolische Pause eingelegt.