Bankdirektor wegen Betrugs vor Gericht

Der ehemalige Direktor einer Filiale von BNP Paribas Fortis in Oudenburg, Westflandern, sitzt im Gefängnis. Er wird wegen Betrugs verdächtigt. Der Mann soll sich mit einem befreundeten Kunden zusammen und dem Geld von Anlegern aus dem Staub gemacht haben. Die Beute betrug rund drei Millionen Euro. Ins Rollen kam die Angelegenheit, als ein Anleger im März letzten Jahres Anzeige erstattete. Der Direktor wurde unmittelbar von der Bank entlassen und die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen auf.

Die beiden Männer wurden Anfang der Woche verhaftet. Am morgigen Freitag müssen sie vor Gericht erscheinen. 

Das Gericht in Brügge ist für den Fall zuständig. 

Laut BNP Paribas Fortis soll der ehemalige Direktor zu unrecht Geld zwischen den Konten verschiedener Kunden verschoben haben. Sprecherin Hilde Junius erklärt: "Der Fall betrifft drei Personen und auch noch eine Person außerhalb der Bank, die zusammen Geschäfte machten. Der Bankdirektor wird in diesem Fall als möglicher Mitschuldiger genannt, weil er bestimmte Transaktionen für diese Personen durchgeführt hat, Geldüberweisungen, die die Parteien untereinander bestreiten."

BNP Paribas Fortis will nicht reagieren.