König des kongolesischen Rumba in Brüssel gestorben

Im Krankenhaus Saint-Luc in Brüssel ist der kongolesische Sänger und Politiker Tabu Ley Rochereau gestorben. Er wurde auch der König des kongolesischen Rumba genannt. In den frühen 60er Jahren war er ein afrikanischer Superstar mit seiner Version des Indépendence Chacha.

1970 war Tabu der erste Afrikaner, der in der Musikhalle Olympia in Paris auftreten durfte. Er blieb in ganz Afrika mit seiner Musik, in die er traditionelle kongolesische, westliche und karibische Einflüsse mischte, beliebt.

Nach dem Fall des Diktators Mobutu war er eine Zeit lang Kulturminister. Er und sein flämischer Amtskollege Bert Anciaux unterzeichneten ein Abkommen für Zusammenarbeit.

Tabu Ley Rochereau wurde 76 Jahre alt. Er ist der Vater des französischen Rappers Youssoupha.