Auch die B-Probe von Van Snick ist positiv

Schlechte Neuigkeiten für die belgische Judoka Charline Van Snick. Auch die B-Probe ihrer Dopingprobe weist auf Spuren von Kokain in ihrem Körper hin. Eine Dopingprobe Van Snicks, die nach der Judo-WM in Rio de Janeiro entnommen wurde, brachte Spuren von Kokain ans Tageslicht. Jetzt muss die Sportlerin eine zweijährige Sperre befürchten.

Charline Van Snick holte am 26. August bei der Juso-WM in Rio de Janeiro eine Bronzemedaille. Doch die anschließende obligatorische Dopingprobe wies allerdings auf Spuren von Kokain hin, wie im Oktober bei der Veröffentlichung der Resultate der A-Probe ans Tageslicht kam.

Charline Van Snick hat stets auf ihrer Unschuld bestanden und brachte sogar den renommierten belgischen Toxikologen Jean Tytgat ins Spiel, um ihre Unschuld zu belegen. Tytgat konnte an Hand einer freiwilligen Haarprobe der Judoka belegen, dass sie auf keinen Fall regelmäßig Kokain konsumiert. Die niedrigen Kokainwerte in ihren Urin könnten somit an einer unfreiwilligen und unbewussten Bloßstellung ihrer Person gegenüber dieser Droge gelegen haben, wie sie und ihre Entourage angeben.

Mitte November wurde die B-Probe Van Snicks in Kanada geöffnet und analysiert, doch auch hier wurden Spuren von Kokain entdeckt, wie jetzt bekannt wurde. Nun muss Charline Van Snick befürchten, dass sie ihre Bronzemedaille aus Rio verliert und dass sie eine zweijährige Dopingsperre auferlegt bekommt.