Peeters: "Die Menschen folgen Mandela bis heute im Kampf gegen Unrecht"

Nelson Mandela (kleines Foto ganz unten), der am Donnerstagabend nach einer langwierigen Lungenerkrankung in Johannesburg im Alter von 95 Jahren starb, wird in der ganzen Welt als Versöhner Südafrikas und als eine überragende Figur des 20. Jahrhunderts gepriesen. Belgiens Premier Elio Di Rupo nennt ihn eine außergewöhnliche historische Persönlichkeit, der einen Großteil seines Lebens geopfert habe, um sein Volk zu emanzipieren. Flanderns Ministerpräsident Kris Peeters (großes Foto) sagt: "Nelson Mandela hat bewiesen, dass ein Mann die Welt verändern kann."

In den Reaktionen aus der ganzen Welt von Staats-, Regierungschefs und Menschenrechtsaktivisten tauchen drei Gedanken immer wieder auf. Mandela war aufgrund seiner Haft auf Robben Island ein Musterbeispiel an Aufopferung, sagt Belgiens Premier Elio Di Rupo (kleines Foto).

Premier Elio Di Rupo nennt ihn eine außergewöhnliche historische Persönlichkeit, der einen Großteil seines Lebens geopfert habe, um sein Volk zu emanzipieren und ihm Würde zu verleihen.

Mandela war auch ein visionärer Führer als Präsident von Südafrika. Er brachte seine zerrissene Nation auf den Weg der Demokratie und der Versöhnung, sagt der weiße ehemalige Präsident Friedrich Wilhelm de Klerk, der zusammen mit Mandela den Nobelpreis für den Frieden erhielt.

Um ihn in Erinnerung zu behalten, müssen wir selbst für Demokratie und Versöhnung sorgen, so der EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy. "Denn sein Vermächtnis legt den Akzent auf Versöhnung und er sprach nicht nur über Versöhnung, er liebte die Aussöhnung. Er war ein großer Mann der Vereinigung."

Außenminister Didier Reynders, der derzeit Asien besucht, sagt, dass sich die Welt Mandela als Ikone in Erinnerung behalten wird: "Er ist eine Ikone des Friedens, aber auch der Versöhnug und es ist für alle sehr wichtig, denke ich, so eine Inspirationsquelle zu haben."

"Nelson Mandela hat bewiesen, dass ein Mann die Welt verändern kann, dass eine Idee und eine Überzeugung stärker sind als 1.000 Armeen", twittert der flämische Ministerpräsident Kris Peeters. "Sein jahrelanger gewaltloser Kampf gegen die Ungerechtigkeit des Apartheidsregimes hat weltweit Millionen andere Menschen dazu inspiriert, den gleichen Weg einzuschlagen. Bis zum heutigen Tag folgen ihm die Menschen aller Hautfarben im Kampf gegen das Unrecht", heißt es kurz darauf in einer Mitteilung.