19jähriger aus Vilvoorde kam in Syrien ums Leben

Der Bürgermeister von Vilvoorde bei Brüssel, Hans Bonte (SP.A - Foto), berichtete, dass ein 19jähriger Jugendlicher aus seiner Stadt bei Kämpfen im syrischen Bürgerkrieg ums Leben gekommen ist. Der junge Mann so, wie viele andere in Belgien rekrutierte Jugendliche auch, zu einer Gruppe gehören, die Al Kaida nahesteht.

Möglicherweise, so Bonte, sei der Jugendliche bei einem Gefecht zwischen seiner radikal-islamistischen Gruppe und syrischen Rebellen, die gegen das Assad-Regime kämpfen, getötet worden.

Die syrischen Oppositionsgruppen halten offenbar nicht viel von den Islamisten, die mit schlecht ausgebildeten und jungen Kämpfern aus Westeuropa in den Bürgerkrieg eingreifen und geraten mit diesen regelmäßig in bewaffneten Konflikten aneinander.

Laut Bürgermeister Bonte ist der jetzt in Syrien getötete junge Mann ein Sohn einer weltoffenen Familie aus Vilvoorde. Er sei ein guter Student gewesen und seine Angehörigen hätten bis zuletzt nicht gewusst, dass er sich zu einem radikalen Islamisten entwickelt habe.

Die Familie habe seit Wochen keinen Kontakt mehr zu ihrem Sohn gehabt. Am Sonntag aber hätten sich Freunde des Jugendlichen bei ihr gemeldet und gesagt, er sei seinen Verletzungen, die er sich während eines Gefechts zugezogen habe, erlegen.