Nach Gauck verzichtet auch EU-Kommissarin Reding auf Reise nach Sotschi

"Ich werde sicher nicht nach Sotschi fahren, solange Minderheiten unter der derzeitigen russischen Regierung auf diese Weise behandelt werden", twitterte die Vizepräsidentin der Europäischen Kommission und EU-Justizkommissarin Viviane Reding, die auch für die Bereiche Staatsbürgerschaft und Grundrechte zuständig ist, am Montag. Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck hatte bereits am Wochenende über das Bundespräsidialamt bekannt geben lassen, dass er nicht zu den Olympischen Winterspielen im Februar nach Sotschi fahren werde.

Während Gauck keine Gründe mitteilen ließ, gab die Luxemburgerin deutlich zu verstehen, dass sie wegen der Menschenrechtslage in Russland auf die Einladung verzichte.

Russland steht wegen der Verletzungen der Menschenrechte, vor allem wegen der Unterdrückung der Opposition und wegen seines Anti-Homosexuellen-Gesetzes international in der Kritik.

Anfang Dezember hatte übrigens der Kreml auf vorherige Kritik der EU wegen zunehmender Beschneidung politischer Freiheiten in Russland mit einer "Gegenkritik" reagiert In einem 70-Seiten-Bericht, der auf der Internetseite des russischen Außenministeriums veröffentlicht wurde, hatte sich Russland  jedes einzelne EU-Mitgliedsland  vorgenommen. Laut der Presseagentur AFP lautete das Resümee des Berichts, dass die Situation in der EU alles andere als günstig sei.

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