Trauerfeier für Mandela: Belgiens König, Premier und Ministerpräsidenten anwesend

Im dem 95.000 Menschen fassenden Fußballstadion in Soweto bei Johannesburg in Südafrika nimmt die Welt am heutigen Dienstag bei einer Trauerfeier Abschied von Nelson Mandela. Rund 70 amtierende und 10 ehemalige Staats- und Regierungschefs nehmen an der Feier teil. Auch eine belgische Delegation ist angereist.

Trotz des Regenwetters sind seit fünf Uhr morgens die Menschen zum Stadion geströmt, um das Leben Mandelas und sein Lebenswerk zu feiern. Regen ist in Afrika durchaus nicht unerwünscht, bedeutet er doch, dass die Feier "gesegnet wird". Unaufhörlich tanzen und singen die Menschen, um den ehemaligen Präsidenten und die Anti-Apartheidsikone Nelson Mandela zu ehren.

Die Feier dauert rund vier Stunden mit Reden von der Familie Mandelas und u.a. seinem Freund Andrew Mlangeni, der mit Mandela in der Zelle auf Robben Island saß, stehen auf dem Programm.

AP2013

Nach dem bisherigem Programm halten u.a. auch UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, US-Präsident Barack Obama und der kubanische Staatschef Raúl Castro Reden.

Besonders viele Staats- und Regierungschefs hatten ihr Kommen angekündigt. So sind auch Belgiens König Philippe (kleines Foto oben links zusammen mit Elio Di Rupo) und die belgische Delegation, Premier Elio Di Rupo, Außenminister Didier Reynders und die Ministerpräsidenten von Flandern Kris Peeters und Wallonien Rudy Demotte zur Feier angereist. EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy ist auch anwesend.

Nach der Trauerfeier wird Mandela in dem Gebäude in Pretoria aufgebahrt, in dem er 1994 als erster schwarzer Präsident des Landes seinen Amtseid geleistet hatte. Am Sonntag wird er dann in seinem Heimatort Qunu beigesetzt. Mandela war letzten Donnerstag nach schwerer Krankheit im Alter von 95 Jahren verstorben.

Andrew Mlangeni, langjähriger Freund Mandelas

Südafrikas Präsident Jacob Zuma

US-Präsident Barack Obama