Kaimane aus Plastikpool in Wohnzimmer gerettet

Die Polizei hat zwei Brillenkaimane aus dem Wohnzimmer eines Kriminellen aus Wallonien gerettet. Der Mann, bei dessen Verhaftung die Reptilien entdeckt wurden, hielt die Tiere in einem aufblasbaren Schwimmbecken. Die Kaimane wurden ins Natur-Hilfszentrum von Opglabbeek (Provinz Limburg) gebracht.

Als die Polizei in die Wohnung des Verbrechers kam, entdeckte sie in dessen Wohnzimmer ein aufblasbares Schwimmbecken und darin zwei Kaimane, die sich als Brillenkaimane (Caiman crocodilus) erwiesen.

Da der Mann für die Haltung dieser Tiere weder ein geeignetes Terrarium hatte, noch Zulassungspapiere für deren Haltung vorweisen konnte, beschlagnahmte die Polizei die Reptilien und ließ sie ins Natur-Hilfszentrum von Opglabbeek in der Provinz Limburg bringen. Die Tiere wurden für die Dauer des Transports in warme Decken eingepackt.

Im Zentrum von Opbglabbeek wurden sie in der Intensivstation der Tierklinik untergebracht, wo sie so lange bleiben, bis man ein geeignetes Terrarium für sie geschaffen hat. Brillenkaimane kommen in warmen Regionen Mittel- und Südamerikas vor, z.B. auf Kuba, auf den Kleinen Antillen oder in Puerto Rico, aber auch in warmen und feuchten Gebieten in den USA.