Belgacom will IT- und Telekomsysteme absichern

Der Verwaltungsrat des belgischen Telekomanbieters Belgacom hat einem Plan zugestimmt, mit dem die Sicherheit der IT- und Telekomsysteme besser gewährleistet werden soll. Unlängst ist Belgacom Opfer von Hackern und Cyberkriminellen geworden. „Cybersecurity“ ist bei Belgacom wieder zur Priorität geworden.
BELGA/WARNAND

In zu Ende gehenden Jahr ist Belgacom wiederholt Opfer von Cyberspionage und von Hackern geworden. Eine bessere Absicherung und Abschirmung der IT- und Telekomsysteme wurde denn auch dringend notwendig und nicht nur innerhalb des Unternehmens, sondern auch gegenüber den Kunden, wie Chief Technology Geert Standaert gegenüber der Nachrichtenagentur Belga erklärte:

„Unser Fokus auf Schutz und Sicherheit ermöglichte uns, im September einen Einbruch in unsere IT-Systeme feststellen uns abwehren zu können. Dank diesem Clean-up können wir heute unsere Telekomumgebung besser kontrollieren und schützen.“

Belgacom hat dazu eine neue Abteilung, die Cyber Defense Unit, ins Leben gerufen, die ständig mit dem Aufspüren und Lösen von Cyberproblemen beschäftigt sein wird. Das Vorhaben läuft innerhalb eines Mehrjahresplans, in den 2014 Investitionen über 15 Mio. € eingespeist werden. Belgacoms neuer Vorsitzender, der ehemalige CD&V-Bundespolitiker Stefaan De Clerck wird die Pläne in kürze der Bundesregierung, dem Hauptaktionären des Telekommultis, vorlegen.