Belgier drehte zwei Videoclips für Beyoncé

Der Brüsseler Regisseur und Fotograf Pierre Debusschere hat die Videoclips für zwei Songs des am Wochenende veröffentlichten neuen Albums der Pop-Diva Beyoncé (Foto) gedreht. Da auch das Album von Beyoncé im Geheimen aufgenommen wurde, war auch der Videodreh in Australien im Verborgenen geblieben.
AP2013

Pierre Debusschere (29) drehte bisher einige Videos für den belgischen Modedesigner Raf Simons und für die belgische Elektronik-Band Goose. Doch der Fotograf und Regisseur aus Brüssel ist in erster Linie als Modefotograf bekannt.

Seine Aufnahmen erschienen bereits in vielen einschlägigen Modemagazinen, nicht selten auch auf der Titelseite. Doch, wie Debusschere gegenüber dem VRT-Pop- und Rocksender Studio Brussel sagte, wurde er vor kurzem erst vom Artdirector von Beyoncé angerufen, ob er bereit dazu wäre, für ihr neues Album Clips zu drehen. Man ließ ihm und seiner Kreativität freie Hand und Beyoncé hätte nur am Ende der Vorproduktion „einige Ideen hinzugefügt“.

Pierre Debusschere nahm die Videoclips zu den Titeln „Mine“ und „Ghosts“ während einigen Drehtagen in der australischen Wüste auf. Die Sache blieb ebenso geheim, wie das neue Beyoncé-Album überhaupt. Das Album erschien am vergangenen Wochenende zur Überraschung aller zuerst im Internet und jeder Song wird von einem Video begleitet. Neben Pierre Debusschere nahm auch der Modofotograf Terry Richardson einen Clip für Beyoncé auf. Er ist u.a. durch seine Arbeit für das umstrittene Video des Songs „Wrecking Ball“ von Miley Cyrus bekannt.

Die Arbeit für Beyoncé habe ihm Spaß gemacht, so Debusschere gegenüber Studio Brussel, doch eigentlich arbeite er lieber mit kleineren Bands und für Musik, die ihn eher anspricht. Dies bringe zwar weniger ein, liege aber seinem Herzen näher, so der 29jährige. Die Arbeit mit großen Popidolen sei nicht unbedingt die Erfüllung seiner Träume.