Europa League: Racing Genk fährt nach Dagestan

Der belgische Erstligaverein Racing Genk aus der Provinz Limburg trifft im 16tel-Finale auf den russischen Club Anzhi Makhachkala. Im Achtelfinale werden die Limburger, wenn sie Anji schlagen, auf den Sieger der Begegnung FC Slovan Liberec und AZ Alkmaar treffen.

Nach der Auslosung für die Spiele im 16tel- und im 8tel-Finale in der Europa League, die am Montag in der UEFA-Zentrale im schweizerischen Nyon vorgenommen wurde, trifft der derzeitige Tabellenfünfte in der ersten belgischen Fußball-Liga, RC Genk, auf einen Gegner, der zu schlagen sein sollte: Anzhi Makhachkala aus der russischen Teilrepublik Dagestan.

Anzhi ist der Club des steinreichen Oligarchen Suleiman Kerimov. Er kaufte sich eine Millionentruppe zusammen, wo auch einige Spieler aus Belgien waren, z.B. Mehdi Carcela (heute Standard Lüttich), Mbark Boussoufa (kleines Foto - Ex-Anderlecht, heute Lokomotive Moskau und vielleicht bald in der Bundesliga) oder Joao Carlos (Ex-Genk, heute Spartak Moskau).

Trainer Guus Hiddink konnte aber auch auf Stars, wie Samuel Eto’o zählen. Doch die guten Zeiten von Anzhi sind vorbei und in der russischen Liga spielt die Mannschaft nur noch eine untergeordnete Rolle.

Die Stars sind längst weg, auch wenn der Club letzte Saison Dritter in Russland wurde. Aber, in der laufenden Saison hat Anzhi Makhachkala noch kein einziges Ligaspiel gewonnen.

Nur in der Europa League haben sie etwas zustande gebracht und sich in der Gruppe der Tottenham Hotspurs für die nächste Runde qualifiziert. Analysten sind der Ansicht, dass Anzhi für Genk ein machbarer Gegner ist. Das Hinspiel in Dagestan findet am 20. Februar 2014 statt, das Rückspiel in Genk eine Woche später, am 27. Februar.

Im Achtelfinale werden die Limburger, wenn sie Anzhi denn schlagen, auf den Sieger der Begegnung zwischen dem FC Slovan Liberec aus Tschechien und dem niederländischen Club AZ Alkmaar treffen.