"Terminprobleme": Di Rupo verzichtet auf Sotschi

Belgiens Premierminister Elio Di Rupo (PS - l.) und Flanderns Ministerpräsident Kris Peeters (CD&V - r.) werden nicht zu den Olympischen Winterspielen nach Sotschi reisen. Dabei handelt es sich nicht um einen formellen Boykott der Spiele wegen den russischen Anti-Homo-Gesetzen, sondern schlichtweg um „Terminprobleme“.

Unter andern haben Frankreichs Präsident François Hollande und dessen deutscher Amtskollege Joachim Gauck auf eine Teilnahme an der Eröffnungszeremonie in Sotschi aus Protest gegen die Menschenrechtsverletzungen in Russland verzichtet. Moskau steht seit einiger Zeit international in der Kritik, weil dort strenge Gesetze gegen Homosexualität gehandhabt werden.

Jetzt wurde bekannt, dass auch Belgiens Premier Di Rupo und Flanderns Landeschef Peeters nicht nach Sotschi fahren. Doch ein Sprecher des Premierministers ließ wissen, dass Di Rupo eine Reise zu den Spielen nicht abgesagt habe: „Das war nicht vorgesehen und stand auch nicht im Terminkalender.“

Auch Flanderns Landeschef Peeters ließ durchblicken, dass seine Verzicht auf eine Reise nach Russland lein formeller Protest gegen die dortige Politik sei. Gegenüber der flämischen Tageszeitung De Morgen führte er an: „Ich hatte sowieso nicht vor, dorthin zu gehen.“

Laut De Morgen steht es den Ministern der belgischen Bundesregierung frei, ob sie nach Sotschi fahren oder nicht. Außenminister Didier Reynders (MR - kleines Foto) wird diese Möglichkeit nicht nutzen. Sein Sprecher gab gegenüber der Zeitung an, dass Reynders die Spiele nicht boykottiere. Er sei der Ansicht, dass man Sport und Politik voneinander trennen müsse.

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