Roland Duchâtelet steigt beim FC Carl Zeiss Jena ein

Standard Lüttich-Präsident Roland Duchâtelet (Foto) hat sein Fußball-Imperium vergrößert und steigt mit 95 % der Anteile beim FC Carl Zeiss Jena aus der 4. Liga in Deutschland ein. Sein Angebot über 2 Mio. € war am vergangenen Wochenende von der Mehrheit der Jena-Aktionäre und -Mitglieder angenommen worden. Duchâtelet „spielt“ jetzt schon bei fünf Fußballvereinen mit.

Der millionenschwere Geschäftsmann und Ex-Politiker (Vivant) Roland Duchâtelet erweitert durch seinen Einstig beim FC Carl Zeiss Jena sein internationales Fußballnetzwerk. Der Industrielle aus der flämischen Provinz Limburg besitzt den derzeitigen Tabellenführer in der ersten belgischen Liga, Standard Lüttich; er investierte in den Zweitligisten AFC Tubize in Tubeke in Wallonisch-Brabant; er hat immer noch einen Fuß in der Türe seines Ex-Vereins STVV Sint-Truiden (Limburg - kleines Foto) und er ist über seinen Sohn mit Ujpest, einem Fußballverein aus Ungarn, verbunden.

Gegenüber der Sportredaktion der flämischen Tageszeitung De Morgen erklärte er, dass der Club in einer Region in Deutschland liege, in der er auch geschäftliche Interessen vertritt: „Der Verein liegt in der Gegend, in der ich mit meinem Unternehmen Starpix mehr als 1.000 Menschen beschäftige.“ Roland Duchâtelet zahlte für 95 % der Anteile am FC Carl Zeiss Jena 2 Mio. € und will in der nächsten Saison weitere 4 Mio. € in den Club investieren.

Nach einer Meldung der Ostthüringer Zeitung haben sich 81,2 % der Vereinsmitglieder des FC Carl Zeiss Jena für den Einstieg des belgischen Geschäftsmannes ausgesprochen. Duchâtelets dortiges Unternehmen Starpix NV übernehme 49,98 % der Stimmrechte und 95 % der Anteile, so das Blatt. Damit stehe die GMBH des Vereins dauerhaft auf gesunden Beinen, so der scheidende Vereinsvorsitzende Rainer Zipfel dazu.

Die Ostthüringer Zeitung führt aber auch die Kritiker an, die gegen Duchâtelet gestimmt haben. Hier wurde daran erinnert, dass er in Lüttich das Vereinsklima nachhaltig geschädigt habe. Damit haben die Kritiker allerdings recht, denn „Dudu“ ist beim Lütticher Traditionsverein bei weitem nicht unumstritten. Wiederholt fordern die Standard-Fans lauthals seinen Rauswurf (kleines Foto).

Aber, der Geschäftsmann aus Belgien ist sich seiner Sache sicher, wie er gegenüber De Morgen sagte: „Carl Zeiss Jena wird so ein neues Glied in unserem Vereinsnetzwerk.“ Die Vereine innerhalb dieses Netzwerks führen untereinander viele Transfers aus und dies wird, so Duchâtelet, weiter zunehmen.

Der Geschäftsmann und Fußballfan hofft so, Talente und Nachwuchsspieler für den belgischen Spitzenverein Standard Lüttich fit machen zu können. Wer für den A-Kern der „Rouches“ in Lüttich noch nicht gut genug ist, der kann in einem der Satellitenvereine von Duchâtelet zuerst seine Sporen verdienen.

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