Mandela ist überall

Nach dem Tod von Nelson Mandela ehren immer mehr flämische Kommunen den großen Südafrikaner mit einer Straße oder einem Platz. Einige Beispiele!
AFP

Am schnellsten waren die Städte Kortrijk und Ostende. Schon vor dem offiziellen Begräbnis des Mannes wurden dort Vorschläge zur Ehrung Mandelas publik.

Kortijk will den geplanten Platz vor dem Konzertgebäude Nelson Mandela-Platz nennen. In Ostende sind eine Nelson Mandela-Brücke und vielleicht auch noch ein Nelson Mandela-Bahnhof mit Standbild in Planung.

In Mechelen will der Stadtrat eine Sporthalle nach Mandela umbenennen. Im Mai des kommenden Jahres wird die Sporthalle Winkelkaai in Sporthalle Nelson Mandela umbenannt. Mit der Namensänderung wird die Stadt die Feierlichkeiten zum 50. Geburtstag der Diversität eröffnen.

In Gent werden Stimmen laut, einen Platz nach Mandela zu benennen. Der Vorschlag stammt von den Christdemokraten (CD&V). Gedacht wird an einen Mandela-Platz vor der zukünftigen Bibliothek des 21. Jahrhunderts.

Auch in zahlreichen kleineren Kommunen gibt es entsprechende Initiativen. Im westflämischen Moerbeke etwa, eine Gemeinde in der Nähe von Lokeren, will man eine neue Straße nach dem Verstorbenen benennen. Es wäre in der Ortschaft die allererste Straße, die nach einer Persönlichkeit benannt würde.