Als Weihnachten 1914 die Waffen ruhten

Weihnachten 1914: Knapp fünf Monate nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges verstummen in Flandern plötzlich die Waffen entlang feindlicher Linien. Deutsche und Briten treten durch Zurufe in Kontakt und klettern aus ihren Schützengräben heraus.

Die ersten Soldaten wagen sich vorsichtig in die Todeszone: Mit einem Weihnachtsbaum mit angezündeten Kerzen nähern sich die Deutschen dem Feind. Die Gegner tauschen Brot und Zigaretten, singen zusammen Weihnachtslieder. Der Heilige Abend wird zur stillen Nacht. Die Soldaten, des Kämpfens müde, hinterfragen den Sinn des Krieges, fangen erst auf Befehl der Heeresleitung wieder an, aufeinander zu schießen. Mehr als 30 solcher Weihnachtswunder, die bis zu zehn Tage währten, sind dokumentiert.