Hochwassergefahr endlich gebannt

Die Behörden in der Wallonie haben die Warnungen vor Hochwassergefahr entlang der Wasserläufe in den Provinzen Hennegau, Namür und Luxemburg zurückgenommen. In der Nacht zum Sonntag sind die Pegelstände nicht mehr gestiegen. In einigen Regionen Walloniens waren bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen worden.

Die wallonischen Behörden haben Entwarnung gegeben. Am Samstagabend begannen die Pegel der Flüsse, Kanäle und Bäche zu sinken und es fiel kaum noch nennenswerter Niederschlag. Im Laufe des Samstags waren über verschiedene Regionen in der Provinz Hennegau, zum Beispiel in Charleroi und in Ath, bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen, was die Pegel enorm steigen ließ. In Ath war es zu Überschwemmungen gekommen.

Als die Niederschlagsmenge auch in den Provinzen Namür und Luxemburg im Laufe des Samstags zunahmen, wurde auch dort vorsorglich Hochwasseralarm gegeben. Doch zum Glück entwickelte sich die Lage nicht so dramatisch, wie im Hennegau. Am Sonntag gaben die Behörden Entwarnung. An den Weihnachtstagen hatten anhaltende Regenfälle in ganz Belgien Wasserläufe ansteigen lassen.

In Flandern war an verschiedenen Stellen der Schiffsverkehr auf Flüssen und Kanälen zeitweise unterbrochen worden, weil die Strömungen zu stark waren und in einigen ländlichen Gegenden konnten Auffangbecken und Auen die Regenmassen so gerade noch aufnehmen. Häuser wurden hier nicht überschwemmt und außer einigen Straßenzügen in Brabant und Westflandern kam es auch kaum zu Überflutungen.

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