Transfers und Geschäfte: Neues zur Winterpause

Junior Manda twittert seinen Abschied von Zulte Waregem, Bayer Leverkusen und andere Bundesligisten wollen noch immer Kevin de Bruyne übernehmen und Roland Duchâtelet kauft sich auch in einen britischen Zweitligaverein ein.

Junior Malanda

Offiziell ist es noch nicht, aber es wird immer unwahrscheinlicher, dass Junior Malanda (19) nach der Winterpause noch in der ersten belgischen Liga spielen wird. Jungnationalspieler Malanda ist am Ende der vergangenen Saison vom VfL Wolfburg übernommen worden, der ihn allerdings mit sofortiger Wirkung an seinen alten Verein SV Zulte Waregem ausgeliehen hatte. Doch diese Ausleihbasis ist am 31. Dezember zu Ende.

Junior Malanda selbst twitterte jetzt seinen Abschied von Zulte Waregem in die Welt: „Just to say thank you to Zulte Waregem #lastgame". Das bedeutet, dass die Partie gegen Anderlecht für ihn wohl das letzte Spiel in Belgien war. Doch weder Zulte Waregem, noch der VfL Wolfburg teilten offiziell irgendetwas zu Malanda und zu dessen Zukunft im Jahr 2014 mit.

Kevin De Bruyne

Der VfL Wolfburg gehört neben Schalke 04 und Bayer Leverkusen zu den deutschen Bundesligisten, die schon länger ein Auge auf den belgischen Nationalstürmer Kevin De Bruyne geworfen haben. Vor seinem Weggang zum FC Chelsea hatte der junge Flame bereits bei Werder Bremen seine für die Bundesliga abgegeben. Doch unter Chelsea-Trainer José Mourinho kommt er bei den „Blues“ nur selten in Aktion.

Am konkretesten buhlt Leverkusen um De Bruyne. Mittlerweile lässt auch Chelsea keinen Zweifel mehr daran, dass der 22jährige den Londoner Verein verlassen kann. Ob auf Ausleihbasis oder über einen definitiven Transfer ist aber noch nicht wirklich deutlich. Doch wer das junge Talent aus Belgien haben will, der muss mindestens 15 Mio. € auf den Tisch legen. Schalkes Sportdirektor Horst Held soll laut der flämischen Tageszeitung De Morgen gesagt haben, dass „De Bruyne im Januar noch nicht in Deutschland Fußball spielen wird.“ Weiß er mehr als Leverkusen oder Wolfsburg?

Roland Duchâtelet

Der millionenschwere belgische Industrielle Roland Duchâtelet (67) soll kurz nach dem er sich beim FC Carl Zeiss Jena eingekauft hat, auch seine Fühler in Richtung Großbritannien ausgestreckt haben. Dort soll er in den sportlich und finanziell notleidenden Zweitligisten Charlton Athletic investieren wollen. Nach Meldungen der britischen Zeitung Daily Mail soll sogar bereits eine Einigung erfolgt sein. Duchâtelet habe demnach ein erfolgreiches Gebot von 14 Millionen Pfund (etwa 16,7 Millionen Euro) abgegeben.

Roland Duchâtelet besitzt bereits ein regelrechtes europäisches Fußballimperium: Ihm gehört der derzeitige belgische Tabellenführer und zehnmalige Meister Standard Lüttich, er hat - wie oben erwählt - eine Türe beim deutschen Viertligisten FC Carl Zeiss Jena offen und er und seine Familie mischen bei den belgischen Zweitligaclubs STVV Sint-Truiden und AFC Tubize sowie beim ungarischen Club Ujpest mit.