Spa sendet Worte der Ermutigung für Schumacher

Joseph Houssa, der Bürgermeister der kleinen belgischen Stadt Spa in der Provinz Lüttich, hat am Montag angedeutet, er werde dem beim Skifahren schwer verunglückten Michael Schumacher, der seit 2012 Ehrenbürger der Stadt ist, einige "Worte der Ermutigung" zusenden. Der siebenfache Formel-1-Weltmeister, der seinen ersten Formel-1-Sieg 1992 beim Großen Preis von Belgien in Spa-Francorchamps fuhr, schwebt in Lebensgefahr und liegt im künstlichen Koma in der Universitätsklinik Grenoble in den französischen Alpen.

Der Zustand des 44-Jährigen sei "sehr ernst", heißt es dort.

Schumacher war am Sonntagmorgen im Skigebiet Méribel in Savoyen gestürzt, als er mit seinem 14-jährigen Sohn abseits der Piste beziehungsweise zwischen zwei Pisten fuhr. Er prallte mit der rechten Seite seines Kopfes auf einen Stein und erlitt ein schweres Schädeltrauma, obwohl er einen Helm trug.

Ohne Helm so die Ärzte in Grenoble, hätte Schumacher den Unfall auf keinen Fall überlebt.

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"Ich habe die traurige Nachricht an diesem (Montag) Morgen erfahren und ich werde im Namen der Stadt ein paar Zeilen schreiben, die ich der Uniklinik von Grenoble zukommen lasse. Dort liegt er im Krankenhaus. Wir alle haben noch sehr gute Erinnerungen von der Feier zum Ehrenbürger an ihn", so Joseph Houssa, der Bürgermeister von Spa.

Am 25. August 1991 war Schumacher sein erstes Formel 1-Rennen beim Großen Preis von Belgien in Spa-Francorchamps am Steuer eines Jordan gefahren. Er ist seit dem 30. August 2012 Ehrenbürger der berühmten kleinen Stadt.

Schumacher selbst hat in der Vergangenheit immer wieder betont, wie sehr er die Rennstrecke von Spa-Francorchamps (kleines Foto unten) während seiner langen Laufbahn als Rennfahrer schätzte.