De Wever: Wählen zwischen Sozialismus und Liberalismus

In einem Interview mit den Zeitungen der französischsprachigen Pressegruppe Sudpresse erklärt Bart De Wever die Wahl, vor der die Flamen am 25. Mai stehen, wenn ein neues Bundesparlament gewählt wird: Entweder das Modell des Parti Socialiste oder der flämischen Nationalisten N-VA.

Zweifellos wird 2014 ein wichtiges Jahr, wenn es nach Bart De Wever, dem Vorsitzenden der erfolgreichen N-VA-Partei geht. Obwohl Bart De Wever bei seinem Antritt als Bürgermeister von Antwerpen hoch und heilig versprochen hatte, dieses Amt wahrzunehmen und nicht im Laufe der Legislatur umzusatteln, soll De Wever jetzt doch bereit sein, die föderale Liste seiner Partei in Antwerpen anzuführen.

"Diese Wahlen werden unsere Zukunft entscheiden", betont De Wever: Denn der Flame entscheidet sich am 25. Mai zwischen dem Gesellschaftsmodell der Parti Socialiste und der N-VA, eine fundamentale Wahl."

Die flämischen Nationalisten wollen eine andere Politik und fokussieren sich auf diejenigen, die arbeiten, sparen und unternehmen. "Wir wollen diejenigen belohnen, die ihre Verantwortung aufnehmen und uns um jene kümmern, die Hilfe brauchen. Wir werden die Steuern senken und die Schulden und den öffentlichen Apparat abbauen."

De Wever selbst sieht den Parlamentswahlen mit gemischten Gefühlen zwischen Optimismus und Fatalismus entgegen.