"De Bruyne will am liebsten nach Deutschland"

Nun da das Interesse anderer Klubs an Kevin De Bruyne, Ex-Werder Bremen, erwacht ist, versucht Coach José Mourinho den belgischen Nationalspieler zu überreden, doch bei Chelsea zu bleiben.

Seitdem die Transferperiode eröffnet ist, hofft Mittelfeldspieler Kevin De Bruyne, dass er Chelsea nicht nur so schnell wie möglich, sondern auch definitiv  verlassen kann. De Bruyne will nicht erneut von Chelsea an einen anderen Klub ausgeliehen werden.

Wieder ausleihen ist keine Option für Manager De Koster

Das bestätigte am Donnerstag auch sein Manager Patrick De Koster gegenüber dem Sender Sporza. De Koster geht von einem baldigen und definitiven Wechsel aus.

"2014 ist das Jahr der Weltmeisterschaft. Er muss spielen. Wir versuchen eine Vereinbarung mit Chelsea zu treffen. Kevin will am liebsten nach Deutschland. Und Wolfsburg könnte passen."

Erneut ausgeliehen werden (zuerst an Racing Genk, später an Werder Bremen) sei weder für den Spieler noch für die Familie gut, fügte De Koster hinzu.

Foto: De Bruyne bei einem Training mit dem belgischen Fußballnationaltrainer Marc Wilmots Mitte November.

Mourinho: Chelsea will De Bruyne halten

Auf seiner traditionellen Pressekonferenz am Freitag wurden Chelsea-Coach Mourinho auch Fragen über De Bruyne gestellt.

"Ich will nicht, dass er geht", sagte der Portugiese, "aber wir sind mit verschiedenen Klubs in Kontakt."

Chelsea soll 30 Mio. Euro für De Bruyne verlangen: "Spieleragenten können sich jetzt einen Namen machen, aber wir werden keinen Spieler für ein Schnäppchen gehen lassen."

Wie gewohnt teilte Mourinho Lob und Tadel aus: "Kevin ist ein fantastischer Spieler mit einem fantastischen Potenzial. Es ist das erste Mal, dass er bei einem großen Klub in einer großen Liga spielt."

"Seine Anpassung an das Leben als Chelsea-Spieler war nicht so einfach. Wer spielen will, muss einen hohen Preis bezahlen. Die Spieler müssen hart arbeiten, alles geben und akzeptieren, dass es Konkurrenz gibt."