2013 sank die Zahl der Asylanträge in Belgien

Im vergangenen Jahr haben deutlich weniger Menschen einen Asylantrag in Belgien gestellt als 2012. Belgiens Staatssekretärin für Asyl und Einwanderung, Maggie De Block (Open VLD), sieht ihre Politik in dieser Entwicklung bestätigt.

2013 haben rund 16.000 Menschen in Belgien einen Asylantrag gestellt, etwa 5.000 weniger als im Jahr davor. Die für Asyl und Einwanderung zuständige Staatssekretärin Maggie De Block (Open VLD - kleines Foto) gab in einem Gespräch mit den beiden Tageszeitungen „Het Laatste Nieuws“ und „La Dernière Heure“ zu erkennen, dass die entsprechenden Maßnahmen, die sie und die belgische Bundesregierung in diesem Bereich ergriffen haben, ihre Wirkung nicht verfehlt haben.

Einer der Punkte, die heute besser funktionieren würden, sei die Bearbeitung der Asylanträge, die heute wesentlich schneller vonstatten gehen als früher. In diesem Zusammenhang gab die Staatssekretärin aber auch bekannt, dass letztes Jahr mehr Menschen ein dauerhafter Aufenthalt in unserem Land gewährt wurde. 2013 stieg diese Zahl um 30 % während im Jahr davor 22 % mehr positive Bescheide nach Asylanträgen ausgegeben wurden.

Die meisten Asylbewerber kamen letztes Jahr aus Afghanistan, aber auch aus den afrikanischen Ländern Guinea und der Demokratischen Republik Kongo. Zudem stellten fast 900 Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland Syrien in unserem Land einen Antrag auf Asyl.