Hollande und Gauck werden in Lüttich sein

Der französische Präsident François Hollande und der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck werden am 4. August in Lüttich zu den Gedenkfeiern des Beginns des Ersten Weltkriegs erwartet. Auch einer der beiden britischen Prinzen Andrew oder William sollen nach Lüttich kommen, heißt es in der Presseagentur Belga.

Die belgische Regierung plant mehrere Projekte zum 100. Gedenkjahr an den Ersten Weltkrieg (1914-1918). Die Feierlichkeiten sollen in einem internationalen Rahmen statt finden.

Am 4. August wird in Lüttich der deutschen Invasion in Belgien und der damit verbundenen Verletzung der Neutralität Belgiens gedacht. Die belgische Regierung lädt am 4. August über 50 Staats- und Regierungschefs in die Festung von Lüttich.

Am 28. Oktober 2014 wird in Ypern und in Nieuwpoort der Schlacht von Ypern gedacht. Die Themen hier sind: Die Weigerung, sich zu unterwerfen und die Überschwemmung der Ypern-Ebene.

Vier Jahre später, also am 11. November 2018 findet in Brüssel schließlich ein Gedenken an die Unterzeichnung des Waffenstillstandes mit dem Thema Ende des Krieges, Rückkehr des Friedens und Wiederaufbau statt.

Staats- und Regierungschefs verschiedener Länder, die damals zu den Kriegsparteien gehörten, werden auf den beiden Gedenkfeiern in diesem Jahr erwartet.

Zusätzlich zu diesen Veranstaltungen, beteiligen sich die belgischen Behörden übrigens an vier weiteren bedeutenden Gedenkfeiern, bei denen drei Themen besonders in den Mittelpunkt treten: Die kollektive Erinnerung und die Weitergabe an die nachfolgenden Generationen, die gemeinsamen Anstrengungen für eine friedvolle Zukunft und Solidarität und Partnerschaft.

Weitere Infos zu "Gedenkfeierlichkeiten (20)14-(20)18" in Belgien

Weitere Informationen auf Deutsch zu den Gedenkfeierlichkeiten in Belgien finden Sie auch unter: http://www.be14-18.be/de.