Babyalarm für Opel-Autos?

Ein junger Vater aus Zwevezele in Westflandern hat einen Prototyp für einen Babyalarm fürs Auto entwickelt. Der Alarm macht einen Höllenlärm, wenn der Fahrer seine Kinder im Auto vergisst. Das schreibt die Zeitung De Morgen. Einen möglichen Abnehmer für diesen Baby-Alarm soll der Mann auch schon gefunden haben. Der deutsche Autobauer Opel zieht offenbar in Erwägung, das Alarmsystem als Option anzubieten.

Der 29-jährige Kenny Devlieger, Vater von zwei jungen Kindern, erzählt in der Zeitung, dass ihm die Idee kam, als er einen Bericht in über einen Soldaten in der Zeitung las, der an einem heißen Sommertag sein sechs Monate junges Baby im Auto vergaß.

Devlieger entwickelte zusammen mit einigen Produktentwicklern den Prototyp "Gabriel", eine druck- und temperaturempfindliche Matte, die unter das Kissen des Maxi-Cosis gelegt wird. Die Matte ist drahtlos mit einem Anhänger des Autoschlüsselbundes des Fahrers verbunden. Wenn dieser sich mehr als fünf Meter vom abgeschlossenen Auto entfernt, geht ein Alarm los. Wenn es außerdem auch noch wärmer als 28 Grad ist, dann geht ein zweiter Alarm an.

Devlieger schickte den Prototyp bei einem Wettbewerb von Opel ein und gewann. Seine Erfindung wird nach der Automesse in seinem Fahrzeug installiert.