Belgier stirbt bei Rallye Dakar

Der belgische Motorradfahrer Eric Palante ist bei der Rallye Dakar auf der fünften Etappe tödlich verunglückt. Das teilten die Organisatoren am Freitag mit. Der 50 Jahre alte Honda-Pilot mit langjähriger Fahrerfahrung verunglückte auf der Strecke zwischen Chilecito und Tucuman in Argentinien. Er war dabei, seine elfte Dakar-Rallye zu fahren. Über die Ursachen des Unfalls ist noch nicht viel bekannt.
Juan Mabromata

Eric Palante nahm am Klassement für Motorradfahrer ohne Assistenz teil. Er hatte sich zum Ziel gesetzt, in dieser Kategorie zu gewinnen.

Am Freitagmorgen wurde jedoch sein lebloser Körper gefunden. Es  habe keinen Notruf des Fahrers gegeben, hieß es bei der Organisation.

Am Ende der vierten Etappe hatte Palante noch Probleme mit seinem Motor, und er musste die ganze Nacht durcharbeiten, um seine Honda wieder startbereit zu bekommen. "Ich habe nicht geschlafen. Vielleich mache ich während der Fahrt einige 'Power-Nickerchen', um mich zu erholen. Aufgabe steht nicht in meinem Wörterbuch", erklärte er.

Palante ist nicht das erste tödliche Opfer während dieser Rallye von Dakar. Am Donnerstag waren auch zwei argentinische Journalisten bei einem Autounfall ums Leben gekommen.