Neue Regeln für den Führerschein

Ab dem 3. Februar ändern sich die Regeln für den Erwerb des Führerscheins der Klasse B. Das meldet der Verband der Kfz-Prüfstellen und Fahrprüfungszentren (GOCA). Wer beispielsweise zwei Mal in der theoretischen Führerscheinprüfung durchfällt, muss künftig mindestens 12 Theoriestunden folgen.

Wer ab dem 3. Februar seine Führerscheinprüfung der Klasse B machen möchte, muss mit einigen Veränderungen rechnen.

Für denjenigen, der schon zwei Mal durch die schriftliche Prüfung gefallen ist, werden mindestens 12 Theoriestunden verpflichtend. Auch für Begleitpersonen der so genannten "Learner" verändern sich die Konditionen, sowohl während der "Übungszeit des Learners" als auch für die Fahrprüfung. - Im Gegensatz zu Deutschland gibt es in Belgien nach abgelegter Theorieprüfung Übungsmöglichkeiten für Fahranfänger. Das Auto eines sich noch in Übung befindlichen Fahrers ist dann mit einem L-Schild versehen und der Führerscheinanwärter muss natürlich in Begleitung eines erfahrenen Autofahrers sein, der im Besitz eines gültigen Führerscheins ist.

Der Name der Begleitperson muss auf dem provisorischen Führerschein des Fahrers künftig 36 Monate lang aufgeführt sein und eine Veränderung des "Schulungsmodells" darf nur ein Mal während der Dauer des gültigen provisorischen Führerscheins erfolgen. Sobald die Gültigkeit der provisorischen Fahrerlaubnis abgelaufen ist, sind 6 Fahrstunden Pflicht. Außerdem kann die praktische Fahrprüfung nur noch während der Gültigkeit der Theorieprüfung  - diese beträgt drei Jahre - abgelegt werden.