ArcelorMittal wirbt in Lüttich 470 Mitarbeiter an

Das Management des Stahlkonzerns ArcelorMittal hat sich laut Medienberichten dazu bereit erklärt, zusätzliches Personal für die Lütticher Standorte anzuwerben. Mitarbeiter, die bereits ihre Kündigung erhalten haben, sollen möglicherweise einen neuen Arbeitsvertrag bekommen.
AP2006

Nach langen Verhandlungen zwischen der Direktion und den Gewerkschaften des Konzerns und der Wallonischen Region hat sich ArcelorMittal dazu bereit erklârt, zusätzliches für Lütticher Werken einzustellen, wie die frankophone Tageszeitung La Libre Belgique in ihrer Freitagsausgabe meldet.

Kurzfristig sollen bis zu 470 neue Stellen ausgeschrieben werden. Ehemalige Mitarbeiter sollen die Möglichkeit erhalten einen neuen Arbeitsvertrag bei ihrem alten Arbeitgeber zu erhalten. Diese neuen Arbeitsverträge sollen über eine Frist von mehreren Monaten bis maximal vier Jahre gelten. Erst im Dezember 2013 hatte ArcelorMittal entschieden, 945 Arbeitsplätze im Lütticher Stahlbecken erhalten zu wollen.

Diese Zahl erwies sich aber angesichts der Zahl der bald in Rente gehenden Altkollegen, der Auftragslage und des Umfangs der Standorte des Konzerns hier als zu gering und so fiel die Entscheidung auf zusätzliche Anwerbungen. ArcelorMittal will in Lüttich mittelfristig bis zu 1,4 Mio. Tonnen Stahl jährlich produzieren oder verarbeiten und plant entsprechende Investitionen. Die wallonische Landesregierung will dies bezuschussen, um die Standorte und die entsprechenden Arbeitsplätze erhalten zu können.