Jede sechste flämische Kommune erhöht Steuern

Nach einer Meldung der flämischen Tageszeitung De Standaard werden dieses Jahr in 54 Städten und Gemeinden im belgischen Bundesland Flandern die Steuern angehoben. Im vergangenen Jahr hatten bereits 20 flämische Gemeinden ihre Kommunalsteuern anheben müssen.

In vielen Städten und Gemeinden in Flandern sind finanziell schwierige Zeiten angebrochen - u.a. wegen der Finanzierung der Renten ihrer Beamten. Trotz vieler Wahlversprechen gegen Steuererhöhungen vor dem Kommunalwahlen im Land müssen im laufenden Jahr vielerorts die Gebühren angehoben werden. Dieses Jahr gilt dies für 54 der 308 flämischen Kommunen, wie aus Statistiken des flämischen Landesamtes für Inneres ersichtlich ist.

Einige der betroffenen Kommunen werden die lokalen Körperschaftssteuern anheben, andere wiederum erhöhen die Abgaben auf Immobilien. Interessant ist, dass einige Kommunen bestimmte Steuern senken, um in anderen Bereichen die Abgaben zu erhöhen. Und, zwei Kommunen in Flandern haben es geschafft, Steuern - wenn auch minimal - zu senken. Das ist der Fall in Willebroek in der Provinz Antwerpen und in Herzele in Ostflandern.