Belgiens Baufach erwartet 2014 eine Erholung

In den vergangenen Jahren hatte es das Baufach in Belgien nicht leicht. Noch im vergangenen Jahr musste ein Auftragsminus von 1,5 % hingenommen werden. Doch am Ende 2013 spürten die Unternehmen einen ersten zaghaften Aufschwung durch neue Aufträge in den Bereichen Wohnungsbau und Renovierung.

Der Dachverband des belgischen Baugewerbes gab diese Wochen bekannt, dass man noch in diesem Jahr einen vorsichtigen Aufschwung spüren werde. Das hiesige Baufach geht von einem leichten Auftragsplus von 0,5 % aus und spürt bereits in einigen Bereichen eine Erholung.

Im vergangenen Jahr noch musste der Sektor ein Auftragsminus von 1,5 % hinnehmen, was den Verlust von etwa 5.500 Arbeitsplätze forderte und bis zu 200 Unternehmen meldeten seiner Zeit monatlich Konkurs an. Doch dies sei erst einmal vorbei, hieß es diese Woche zuversichtlich. Schließlich steigt in einigen Bereichen der Bedarf und somit die Auftragslage.

Seit Ende des vergangenen Jahres werden mehr Aufträge registriert, was vor allem im Bereich Wohnungsneubau spürbar ist. Doch auch im Bereich Renovierung werden wieder positive Zahlen geschrieben. Langfristig soll der Wohnungsbau Früchte abwerfen, denn der Bedarf steige stetig, so der Dachverband.

Schaut man sich die demografische Entwicklung an, die in den kommenden Jahren für Belgien vorausgesagt wird, dann müssten bis 2030 rund 600.000 neue Wohnungen gebaut werden, hieß es dazu. Das Baufach rät der Politik denn auch dafür zu sorgen, dass Wohnraum bezahlbar bleibt, bzw. bezahlbarer werden muss. Entsprechende Kredite sollen nach Ansicht des Sektors denn auch weiter steuerlich geltend gemacht werden können, so der eindringliche Appell.