Wieder eine Verwechslung beim Notruf

Am Mittwoch kam es zum zweiten Mal in dieser Woche zu einer fast dramatischen Verwechslung von Ortschaften in der Provinz Westflandern beim Notrufdienst. Ein Mann aus Meulebeke, der einen Herzinfarkt erlitten hatte, sollte mit einer Drehleiter aus seiner Wohnung geholt werden. Dazu kam die Feuerwehr aus Ingelmunster herbei , die dazu 4 km zurücklegen musste. Die Feuerwache von Meulebeke ist allerdings nur 200 m vom Einsatzort entfernt.

Nach der babylonischen Sprach- und Dialektverwirrung beim Notruf zu einem Brand zwischen Moorsele und Moorslede im Laufe der Woche kam es am Mittwoch erneut zu einem solchen Vorfall, als die Feuerwehr einen Mann aus Meulebeke per Drehleiter aus seinem Haus bergen sollte, der einen schweren Herzinfarkt erlitten hatte.

Dazu rückte die Feuerwehr aus Ingelmunster an, die eine Strecke von 4 km bis zum Einsatzort zurücklegen musste. Doch die Feuerwache von Meulebeke ist nur 200 m vom Einsatzort entfernt. Dabei geriet der Patient glücklicherweise nicht zusätzlich in Gefahr, denn der Notarzt war bereits vor Ort und hatte den Mann schon stabilisiert.

Westflanderns Provinzgouverneur Carl Decaluwé (kleines Foto) will wissen, wie es zu diesem Fall gekommen ist: Auf ersten Blick hin handelt es sich hierbei um einen menschlichen Fehler und nicht um ein Problem im Computersystem. Das Opfer war zu keiner Zeit in akuter Gefahr, doch die Feuerwehr ließ schon lange auf sich warten.“