Europa League: Genk mit guter Ausgangsposition

In der Zwischenrunde in der Europa League hat sich der belgische Erstligist Racing Genk am Donnerstag beim Spiel gegen Anschi Machatschkala aus Dagestan in Moskau eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel zuhause in der kommenden Woche verschafft. Das allerdings eher mäßig interessante Spiel endete torlos 0:0 und brachte Genk einen Punkt.

Anschi Machatschkala lässt seine Heimspiele in der Europa League nicht im heimischen Stadion in Dagestan austragen, sondern im Stadion des russischen Vereins FK Saturn Ramenskoje in Moskau. Das sorgte dafür, dass nicht viel Publikum auf den Rängen saß.

Ob dies der Grund dafür war, dass die Partie zwischen Racing Genk und Anschi zu fast keinem Zeitpunkt wirklich spannend war, sei dahin gestellt.

Die Fakten schienen schnell klar: Racing Genk, zu Hause in der heimischen Liga auf Rang 6, hatte nicht vor, sich wirklich zu verausgaben und Anschi Machatschkala, Tabellenschlusslicht in der ersten russischen Liga, schaffte es nicht, sich wirklich aufzubäumen.

Damit hat Genk gute Chancen, ins Achtelfinale der Europa League einzuziehen.

Wenn die Limburger am kommenden Donnerstag im Chrystal-Stadion in Genk nur ein Tor schießen, sind sie weiter und würden für den bisher größten Erfolg in der Geschichte des Vereins sorgen.

Anschi Machatschkala, der Club des steinreichen Oligarchen Suleiman Kerimov, scheint schon jetzt ausgezählt.