Rauchende Köpfe: Sozialisten wollen Cannabis-Legalisierung

Die flämischen Sozialisten wollen Cannabis legalisieren. Das haben sie am Samstag auf ihrem Wahlkongress beschlosssen. Die Jungsozialisten hatten die Legalisierung von Cannabis gegen den Rat der Parteispitze vorgeschlagen.

Die Jungsozialisten hatten gut für ihren Vorschlag geworben. Die Vorsitzende Sanne Doms wurde bejubelt, als sie für die Legalisierung des Verkaufs, des Besitzes und des Konsums von Cannabis eintrat.

Die Jungsozialisten sagen, dass mit der Legalisierung der Verkauf der Droge entkriminalisiert werde. Damit könne man die Zusammenstellung kontrollieren und sich besser auf Prävention und Information konzentrieren.

Der Parlamentarier Hans Bonte argumentierte dagegen: "Ich denke, dass das ein falsches Signal ist. Cannabis hat negative Auswirkungen auf die Gesundheit."

Die Abstimmung war spannend. Die Kongressvorsitzende Joke Quintens sagte: "Ich schlage vor, wir rauchen einen Joint. Der Vorschlag ist durch."

Der Kongress beschloss auch noch, dass Basisprodukte nicht mehr kosten dürften als in den Nachbarländern. Wie für die Löhne, müsse das gesetzlich festgehalten werden. Der Vorsitzende Bruno Tobback (Foto) sagte in seiner Ansprache, dass die SP-A regieren wolle, um Wohlfahrt für jeden zu garantieren.