Belgiens Fischer bringen weniger Fang an Land

Zum ersten Mal seit fünf Jahren haben die belgischen Fischer weniger Fang in die Häfen gebracht. Im vergangenen Jahr wurden 1.340 Tonnen, bzw. 7,7 % weniger Fisch in den belgischen Fischereihäfen abgeladen, als im Jahr 2012, wie aus dem Bundeswirtschaftsministerium in Brüssel verlautete.

Im Jahr 2012 wurden in den belgischen Fischereihäfen Ostende, Zeebrügge und Nieuwpoort noch rund 17.340 Tonnen Fisch von den Trawlern gelöscht.

Letztes Jahr gingen die Fänge auf etwa 16.000 Tonnen zurück, wie aus den Umschlagszahlen für Fischerei des belgischen Wirtschaftsministerium in Brüssel ersichtlich ist.

Nach wie vor bleiben Scholle und Seezunge die wirtschaftlich wichtiges und ertragsreichsten Fischsorten für die belgische Fischerei. Sezunge sorgte mit 23,6 Mio. € für den größten Ertrag auf Jahresbasis, bzw. für 42 % des Ertragswertes.

Kabeljau wurde deutlich weniger gefangen. Der Rückgang bei dieser Fischsorte belief sich letztes Jahr auf mehr oder weniger ein Viertel des Fangs des Jahres 2012.

Zeebrügge ist und bleibt mit rund 63 % der Umschlagszahlen der wichtigste belgische Fischereihafen (Foto oben).