Antwerpen kämpft gegen Illegale und Drogendealer

Die Stadt Antwerpen geht in der letzten Zeit besonders streng gegen illegale Einwanderer und gegen Drogenhändler vor. Dabei werden seit dem vergangenen Jahr so genannte „Sperraktionen“ durchgeführt, bei denen ganze Straßen abgesperrt werden und alle Passanten einer Identitätskontrolle unterzogen werden.

Offenbar hat der Kampf gegen illegale Einwanderer und gegen Drogendealer in Antwerpen Erfolg, denn seit Einführung der Sperraktionen sollen bereits rund 1.000 Personen verhaftet worden sein, die sich illegal in Belgien aufhielten.

An dem Verfahren arbeitet auch die flämische Nahverkehrsgesellschaft De Lijn mit, denn sobald Schwarzfahrer auf dem Gebiet der Stadt Antwerpen und ihren Distrikten aufgespürt wird, der keine Papiere bei sich führt und sich nicht ausweisen kann, wird die Polizei herbeigerufen.

Zudem schloss Antwerpen auch ein Abkommen mit Marokko, nach dem auf diesem Wege aufgeflogene illegal im Land lebende Drogendealer unmittelbar nach ihrer Verhaftung in ihr Heimatland abgeschoben werden. Seit Mai 2013 sollen den marokkanischen Behörden bereits 25 Dealer übergeben worden sein.