Belgien: Illegale Wareneinfuhr aus israelischen Siedlungen in Palästina

Belgien und Europa führen illegal Produkte aus den israelischen Siedlungen in palästinensischen Gebieten ein. Das kritisieren rund 20 belgische Nicht-Regierungs-Organisation (NGO) und Menschenrechtsorganisationen. Sie basieren sich auf internationales Recht, um die Situation anzuprangern.

Bogdan Vandenberghe von der Organisation 11.11.11. betonte im VRT-Radio am Donnerstag: "Feigen oder Zitrusfrüchte, die dort in den Siedlungen angebaut werden, kommen hier unter dem Etikett 'Made in Israel' an. Dadurch könnte man meinen, dass sie nicht in den Siedlungen hergestellt worden sind, sondern effektiv auf israelischem Gebiet. Diese Verwirrung muss weg."

Auf die Frage, was die Organisationen von den belgischen und europäischen Politikern fordern, antwortete Vandenberghe noch: "Wir wollen, dass die Wirtschaftsbeziehungen zwischen dem Land und den Siedlungsgebieten gestoppt werden. Betrieben muss im Rahmen von Vereinbarungen abgeraten werden, dort weiter zu investieren. Man muss von Produkten abraten, die aus diesen Siedlungen kommen. Diese Produkte dürfen nicht mehr auf unserem Markt zugelassen werden."