Elektroautos: UCL-Patent auf neue Speichertechnik

Die Katholische Universität von Neu-Löwen (UCL) hat eine Hochleistungsbatterie entwickelt, die die Speichertechnik revolutionieren könnte. Diese neu entwickelte Batterie könnte vor allem Elektroautos attraktiver machen, denn das Laden von Auto-Akkus (Archivfoto) war bisher die Achillesferse in diesem Bereich.

Wissenschaftler der frankophonen Universität von Neu-Löwen (Wallonisch-Brabant) haben eine neuartige Hybridbatterie entwickelt, die deutlich mehr Energie auf kleinem Raum speichern kann als bisher. Zudem kann sie deutlich schneller aufgeladen werden, als die heute herkömmlichen Akkus z.B. in Elektroautos, wie UCL-Professor François Gohy gegenüber der flämischen Tageszeitung De Morgen dazu sagte.

Nach Angaben der Neu-Löwener Wissenschaftler kann diese neue Entwicklung einerseits Anwendung in Mobiltelefonen oder Kleincomputern finden, andererseits aber könnte in der Automobilindustrie für eine neue Zeitrechnung im Bereich Elektroautos sorgen. Elektroautos haben heute vor allem das Problem einer geringen Reichweite und das Laden der Akkus dauert meist mehrere Stunden - wenn denn eine Ladestelle in der Nähe ist.

Mit der neuen Lithium-Ionen-Batterie der Universität von Neu-Löwen soll der Ladevorgang bei Elektroautos in Zukunft nur noch wenige Minuten dauern. Die Universität in Neu-Löwen und die an der Entwicklung beteiligten Wissenschaftler haben bereits ein Patent auf ihre Hochleistungsbatterie angemeldet. Sie hoffen, mit ihrer Entwicklung der Produktion von Elektroautos einen Schub geben zu können.