Der Chansonnier Jean Vallée ist gestorben

Der belgische Sänger und Chansonnier Jean Vallée ist am Mittwoch im Alter von 72 Jahren einer schweren Krankheit erlegen. Vallée ist einem internationalen Publikum durch gleich zwei Auftritte für Belgien beim Grand Prix Eurovision de la Chanson in den 1970er Jahren bekannt.
BELGA/VIDAL

Über die Grenzen von Belgien hinaus wurde Jean Vallée 1978 mit dem Lied „L’Amour, ça fait chanter la vie“ bekannt. Mit diesem Titel wurde er in diesem Jahr beim Grand Prix Eurovision de la Chanson Zweiter. Vallée hatte Belgien aber bereits einige Jahre früher bei diesem internationalen Songwettbewerb vertreten und zwar 1970 mit dem Chonson „Viens d’oublier“. Damals kam der Sänger aus der Gegend von Verviers in der Provinz Lüttich auf Platz 8 im Wettbewerb.

Neben seiner musikalischen Karriere trat Vallée auch in Musicals, als Kabarettist und als TV-Moderator auf. 1993 erschien eine Platte mit seinen besten Liedern und im Jahr 2001 nahm er noch einmal eine neue CD auf. Doch „Airs de vie“ blieb seine letzte Platte. 1999 wurde Jean Vallée übrigens von König Albert II. zum Ritter des Kronenordens geschlagen.

Jean Vallée kam in Verviers zur Welt, lebte aber bereits seit vielen Jahren in Paris. Doch im Zuge einer schweren Krankheit kehrte er zurück in seine belgischen Heimat. Zuletzt wohnte er zurückgezogen in der idyllischen kleinen Ortschaft Clermont-sur-Berwinne in der Gemeinde Thimister-Clermont in der Provinz Lüttich. Vallée starb am Mittwoch im Kreise seiner Familie.

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