Weltkriegsszenen im Miniaturpark

Im Miniaturpark Mini-Europa hat die 25. Saison mit einer neuen Attraktion begonnen, einem Parcours zum 1. Weltkrieg, dem "Großen Krieg", wie ihn die Belgier nennen.

Der Miniaturpark Mini-Europa eröffnete seine 25. Saison mit neuen Attraktionen und einem Parcours zum Ersten Weltkrieg.

Insgesamt wurden über 200.000 Euro in die Renovierung und in Neuheiten des Miniatur-Parks investiert.

Dem Besitzer Thierry Meeùs zufolge wolle sich der Park trotz unsicherer Zukunft wegen des angekündigten Neo-Projekts (ein Bauprojekt zur Wiederbelebung des Heizelgeländes) weiterentwickeln. Der Park bleibt noch bis 2017. Was danach passieren wird, ist ungewiss.

"Das Abenteuer Mini-Europa hatte mit seiner Einweihung durch den damaligen Prinzen Philippe begonnen und vom ersten Tag an habe man den Park stets weiter verbessert, renoviert und angereichert, so dass er zu einem der touristischen Hauptattraktionen Brüssels und Belgiens geworden sei, betont Meeùs.

"2013 lockte der Park 380.000 Besucher an." Ab Mai können Besucher einem Parcours folgen, der im Zeichen des Ersten Weltkriegs steht. Die Miniaturstrecke führt den Besucher entlang belgischer und europäischer Denkmäler, die in Zuammenhang mit 14-18 stehen, ergänzt durch ein neues Gelände mit Gräben und Bildern belgischer Kriegsfriedhöfe. 

Die Anlage wurde zu einem Drittel von der Region Brüssel Hauptstadt finanziert. Im Mai wird auch das neue Miniatur-Modell der Klosteranlage El Escorial des Königs Philipp II. von Spanien aufgebaut. Ab Juni wird ein Teil von Mini-Europa für Sonnenfahrzeuge reserviert.

Am 21. und 22. März feiert Mini-Europa den Nationalfeiertag Ungarns mit "Szekler Legends", wobei die ungarische ethnische Bevölkerungsgruppe der Szekler besonders im Mittelpunkt stehen wird.