Belgien lehnt russische Krim-Anerkennung ab

Belgien verurteilt die Anerkennung der Krim durch Russland. Dies teilte Bundesaußenminister Didier Reynders (MR - Foto) mit. Überdies distanziert sich Belgien von der Unterzeichnung des Projekts, die südliche Halbinsel der Ukraine au annektieren, durch den russischen Präsidenten Vladimir Putin.

Der belgische Außenminister ließ über eine Pressemitteilung wissen, dass er die in Russland getroffenen Entscheidungen „trotz der wiederholten Aufrufe von Seiten der Europäischen Union, die Krise nicht zu vertiefen und den Dialog zwischen allen beteiligten Parteien intakt zu halten“, bedauere.

Außenminister Reynders erinnert daran, dass Belgien das Recht auf Selbstbestimmung der Völker anerkennt: „Doch das Referendum von 16. März war nicht das Resultat von vorbereitenden Verhandlungen. Es wurde hastig und unter Druck organisiert und ohne die Zustimmung der Ukraine.“

Dies sei der Grund, warum das Referendum auf der Krim von der internationalen Gemeinschaft einstimmig als verfassungswidrig und ungesetzlich erklärt wurde. Für Didier Reynders bedeutet dies deshalb auch eine „manifeste Schändung“ der Souveränität und der territorialen Integrität der Ukraine durch die Russische Föderation.

Zum Schluss ruft der belgische Chefdiplomat zur Redlichkeit auf und sagt, davon überzeugt zu sein, dass „unser Ziel (das Ziel der internationalen Gemeinschaft (A.d.R.)) eine politische Lösung bleiben muss, verhandelt zwischen allen Beteiligten Parteien und im vollen Respekt für die ukrainische Souveränität und für das internationale Recht.“