Menenpoort in Ypern jeden Tag verkehrsberuhigt

Das Gedenktor für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs, Menenpoort, in Ypern wird ab sofort täglich für rund eine Stunde gesperrt. Trotz des täglichen Spielens der „Last Post“ herrscht dort viel Verkehr und angesichts des 100 Jahrestags des Kriegsbeginns strömen immer mehr Touristen dorthin. Die Stadt musste reagieren.

Ab Mittwochabend ist die Durchfahrt durch das Menenpoort in Ypern täglich zwischen 19:30 und 20:30 für jeglichen Verkehr untersagt. Mit dieser doch recht drastischen Maßnahme reagiert die Stadtverwaltung der westflämischen Stadt auf das immer größer werdende Aufkommen von Touristen und Feriengästen aus aller Herren Länder während der täglich dort gespielten „Last Post“.

Peter Slosse von Fremdenverkehrsamt Ypern sagte, man habe sich um die Sicherheit der Zuschauer gesorgt. Deshalb habe man den Verkehr sperren müssen: „Ab jetzt wird dort zu einer festgesetzten Zeit die Polizei anwesend sein und zwar täglich zwischen 19:30 und 20:30.“

Mit diesem Schritt wollen die Stadtväter von Ypern unterstreichen, dass niemand, weder die örtliche Bevölkerung, noch Touristen, während der „Last Post“ das Menenpoort durchfahren dürfen.

Neben der Sperrung des Gedenktors für den Autoverkehr wurden jetzt auch neue Haltestellen für Reisebusse eingerichtet, an denen die Zuschauer der „Last Post“ bzw. Besucher von Ypern aussteigen können, ohne den Verkehr oder die „Last Post“-Zeremonie zu stören.