Barack Obama ist in Belgien

US-Präsident Barack Obama ist am Dienstagabend in Belgien eigetroffen. Obama wurde von König Philippe und von Premierminister Elio Di Rupo (PS) am Flughafen von Zaventem begrüßt. Der US-Präsident wird nur knapp 24 Stunden in unserem Land bleiben.

Die Air Force One landete pünktlich um 21 Uhr 22 in Zaventem, wo Barack Obama bereits von König Philippe und von Premierminister Di Rupo empfangen wurde.

Die Begrüßung war herzlich,, doch lange hatte man sich nicht miteinander aufgehalten, denn der US-Präsident fuhr vom Brüsseler Nationalflughafen aus direkt in sein Hotel an der Louizalaan. Nach einem kurzen Plausch also stieg er in seine gepanzerte Limousine und fuhr ab.

Vor dem Hotel, das „The Hotel“ heißt, allerdings wurde der US-Präsident von mehreren Hundert Menschen jubelnd erwartet, doch Obama wurde derart abgeschirmt, dass kaum jemand etwas von ihm sehen konnte.

Das Programm in Belgien

Am Mittwochvormittag begibt sich der amerikanische Präsident gemeinsam mit dem belgischen König und dem Premierminister nach Waregem, wo er auf dem Soldatenfriedhof die Gräber von im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten besucht.

Danach trifft er mit der Spitze der Europäischen Union im Justus-Lipsius-Gebäude am Schumannplatz in Brüssel zusammen, wo es zu Gesprächen mit Herman Van Rompuy, dem EU-Ratsvorsitzenden und mit José Manuel Barroso, dem Präsidenten der EU-Kommission kommen wird.

Am Nachmittag begibt sich Barack Obama zur NATO, wo er mit Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen zusammenkommen wird. Dabei wird es wohl in erster Linie um den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine zur Krim gehen.

Am frühen Mittwochabend wird Barack Obama dann im Palast der Schönen Künste in Brüssel, Bozar, eine Rede vor 2.000 geladenen Gästen halten. Dabei wird der US-Präsident über die transatlantischen Beziehungen sprechen. Am Ende seiner Ansprache wird sich Obama sofort wieder zum Flughafen begeben, um von dort aus nach Rom zu fliegen, wo er eine Audienz beim Papst hat.