3.000 Stellen frei in Autobranche

Mehr als 3.000 freie Stellen sind derzeit im Autosektor in Belgien frei. Hierfür hätten noch keine geeigneten Arbeitnehmer gefunden werden können, meldet der Sektorverband Federauto am Freitag.

Da viele Arbeitnehmer kurz vor ihrer Rente stünden und die Unternehmen in den nächsten Jahren verließen und nur wenige neue Arbeitnehmer hinzukommen würden, drohe kurzfristig ein großer Mangel an guten Mechanikern, Elektrikern und Karosseriebauern", betont Federauto.

Laut dem Verband, der sich auf Statistiken von Ausbildungszentren im ganzen Land stützt, sei die Zahl der Studienabgänger mit Orientierung auf den Autosektor zwischen 2005 und 2010 um 17 Prozent gesunken. Außerdem würden viele Studienabgänger in einem anderen Sektor beginnen. So arbeitet fünf Jahre nach Studienabschluss, nur noch knapp einer von acht Personen im Autosektor.

Federauto richtet deshalb im Rahmen seiner Messe AutoTechnica am 30. März bis einschließlich 2. April auf dem Heizelgelände in Brüssel eine Stellendatabank ein: www.federauto.be/jobactie. Der Verband arbeitet mit den drei regionalen Arbeitsämtern VDAB, Actiris und Forem zusammen.

Es sei höchste Zeit, junge Leute zu motivieren und die Erwartungen im Autosekor und im Unterricht besser aufeinander abzustimmen", so der Verband noch.