Brüssel: Jeder Neunte fuhr zu schnell

Ab Freitag 07.00 Uhr bis Samstag 19.00 Uhr wurde im Großraum Brüssel die Geschwindigkeit von 14.494 Fahrzeuge kontrolliert. Sage und schreibe 1.620 Autofahrer fuhren zu schnell. Ein Raser wurde mit 142 St/km geblitzt, wo 50 St/km erlaubt sind.

Die so genannte FIPA-Aktion (Full Integrated Police Action) wurde im Rahmen der laufenden Kampagne der Hauptstadtregion Brüssel und des belgischen Instituts für Verkehrssicherheit gegen überhöhte Geschwindigkeit im Verkehr organisiert.

Insgesamt 67 Führerscheine wurden eingezogen. Ein Dutzend Verkehrsteilnehmer fuhr doppelt so schnell wie die erlaubten 50 St/km. Ein Raser wurde mit 142 St/km erwischt, meldet die Polizei.

Außerdem mussten 643 Verkehrsteilnehmer blasen und davon hatten 30 mehr 0,5 Promille Alkohol im Blut. Eine Person stand unter Drogeneinfluss. Drei weitere Personen wurden festgenommen. Gegen sie lag ein Haftbefehl vor.

Entdeckt wurde auch ein Fahrzeug, das in Frankreich als gestohlen gemeldet war. „Der Fahrer besaß verschiedene Kreditkarten und Ausweise auf den Namen unterschiedlicher Personen“, so der Polizeibericht. „Der Fahrer wurde verhaftet und der Staatsanwaltschaft vorgeführt.“

Es wurde auch ein Baggerfahrer gestoppt, der das Fahrzeug schon jahrelang fuhr, ohne im Besitz des notwendigen Führerscheins C zu sein. An der Aktion waren 80 Polizeibeamte beteiligt. Kontrolliert wurde an fünfzehn verschiedenen Orten. Die Brüsseler Polizei wurde von der Bundespolizei unterstützt.