15.000 Fahrer beim Blitzmarathon zu schnell

Beim landesweiten Blitzmarathon, der von Donnerstagmorgen bis Freitagmorgen durchgeführt wurde, gingen der Polizei rund 15.000 Autofahrer ins Netz, die zu schnell unterwegs waren. Demnach hatten sich trotz Ankündigung der Aktion etwa 4 % der Fahrer nicht an geltenden Richtgeschwindigkeiten gehalten.

An diesem Blitzmarathon waren über 700 Polizisten aus 131 der 195 Polizeizonen in Belgien beteiligt. Insgesamt hatten sie mit ihren mobilen Messgeräten 389.485 Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt - auch an Stellen, die unter dem Motto „Ich blitze mit!“, von Anwohnern empfohlen worden waren. Dabei gingen der Polizei 15.615 Raser ins Netz, also 3,9 % der kontrollierten Fahrer. Bußgelder wurden dabei sofort kassiert und die Polizisten zogen insgesamt 72 Führerscheine ein.

Diese Zahlen betreffen aber nur die mobilen Geschwindigkeitsgeräte der lokalen Polizei und der Bundespolizei. Die festen Kontrollgeräte, die berühmt-berüchtigten Starenkästen, waren ebenfalls so gut wie alle aktiv an diesem 24stündigen Blitzmarathon und deren Ergebnisse müssen noch ausgewertet werden.

Trotz mehr als 15.000 geblitzten Temposündern ist die Verkehrspolizei mit dem Ergebnis des Blitzmarathons zufrieden. Natürlich wissen auch die belgischen Verkehrsexperten, dass eine solche umfassend angekündigte Aktion die Autofahrer an eben solchen Tagen vorsichtiger fahren lässt, doch vielen Fahrern war wohl aufgefallen, dass der Verkehr im Allgemeinen am Donnerstag sicherer verlaufen war, weil sich die meisten an die Tempolimits gehalten hatten.