Belgische Fregatte mit Nato-Verband in der Ostsee

Fünf Fregatten der NATO, darunter das belgische Minensuchboot „M916 Bellis“, haben diese Woche die Ostsee angelaufen. Sie sollen dort für „maritime Sicherheit“ im Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen Russland und der Ukraine sorgen, denn die osteuropäischen EU-Und NATO-Länder machen sich derzeit Sorgen.

Der internationale Flottenverband der Nordatlantischen Verteidigungsallianz hatte bereits am Dienstag den deutschen Nordseehafen Kiel in Richtung Baltikum verlassen. Oberbefehlshaber des Verbandes ist der norwegische Marineoffizier Erik Otterbu.

Die Operation läuft unter dem Namen „Standing NATO Mine Counter-Measures Group One“ und soll durch ihre Präsenz im Baltischen Meer für die Sicherheit der dortigen Schifffahrt sorgen, wie US-General Philip Breedlove, der Oberbefehlshaber der NATO-Truppen in Europa erklärte.

Die NATO hatte am 16. April in Brüssel beschlossen, die Anwesenheit ihrer Truppen in Osteuropa im Zusammenhang mit dem Konflikt in der Ukraine zu verstärken. Der Einsatz der Marineflotte im Baltikum ist ein Teil dieses Beschlusses.