Kosten Sanktionen gegen Russland Jobs in Belgien?

Das russische Stahlunternehmen NLMK, dass Werke in den wallonischen Städten La Louviere und Ittre unterhält, drohte unserem Land mit schweren Folgen, falls Sanktionen gegen Russland in der Ukraine-Frage unternommen werden sollten. In Belgien arbeiten rund 1.000 Beschäftigte für NLKM.

Die frankophone Tageszeitung La Libre Belgique meldete in dieser Woche, dass NLMK der belgischen Bundesregierung ein entsprechendes Schreiben habe zukommen lassen.

NLKM gehört zur Unternehmensgruppe von Wladimir Lisin, einem der reichsten Industriellen der Welt und Putin-Getreuen. Die Konzernleitung warnte in ihren Schreiben, dass Sanktionen gegen Russland zum zeitweisen Aussetzen oder gar zum definitiven Ende der Aktivitäten in Belgien führen könnten.

NLMK deutet an, dass der Mutterkonzern des Stahlunternehmens beschließen könnte, die finanziellen Unterstützungen für ihre Standorte in der EU einzufrieren, was unweigerlich „zur Entlassung von tausenden Arbeitnehmern führen werde.“

Allerdings legte NKLM-Belgien nach Bekanntwerden des Schreibens aus Russland Wert auf die Feststellung, dass man weiter in Europa produzieren wolle, die La Libre Belgique dazu schrieb.