De Wever: “Bis zum 25. Mai keine Freunde”

Während des Wahlparteitags der N-VA erklärte der Parteivorsitzende Bart De Wever, mit den Nationaldemokraten in der nächsten flämischen Regierung werde es keine große Bildungsreform geben. Der Wahlkampf für die flämischen, belgischen und europäischen Wahlen am 25. Mai geht in die heiße Phase.

Das flämische Bildungswesen sei weltspitze, so De Wever in seiner Parteitagsrede. „Ich will, dass meine Kinder in der Schule dieselben Chancen bekommen wie wir. Das fordere ich für alle Kinder in Flandern. Egal ob sie hier geboren sind oder nicht, ob sie reiche Eltern haben oder nicht.“

„Mit der N-VA in der flämischen Regierung wird es keine Einheitswurst in der Sekundarschule geben. Wir wollen erhalten was gut ist, und verbessern was verbessert werden muss“, sagte auch Minister Geert Bourgeois. Die Partei schlägt wohl eine Aufnahmeprüfung für die Lehrerausbildung vor, um die Qualität der Lehrer zu verbessern.

De Wever reagierte auch auf die Attacken der CD&V an die Adresse der N-VA. „Ich stelle fest, dass nun auch die CD&V keine Kampagne für sich selbst führt sondern gegen die N-VA“, sagte De Wever im VRT-Fernsehen.

„Wir bieten der CD&V die Zusammenarbeit an. Wenn die Meinungsumfragen sich mit der Realität decken, dann können wir gemeinsam schnell eine Regierung bilden, die die Politik macht, die sich die Flamen wünschen. Darauf müssen wir uns konzentrieren…. Bis zum 25. Mai haben wir keine Freunde, aber wichtiger ist, was am 26. Mai Sache ist. Wenn der Wähler uns ein Mandat gibt, werden wir problemlos Partner finden, um eine starke flämische Regierung zu bilden und dann können wir auf belgischer Ebene mit einer flämischen Front antreten. Nur so können wir die Macht der PS brechen.“