Wird Thibaut Courtois doch Chelsea-Keeper N°1?

José Mourinho, der Trainer des Londoner Premier-League-Vereins FC Chelsea, sagte gegenüber der britischen Sonntagszeitung "The Sunday Times", dass der belgische Nationaltorhüter in der kommenden Saison als "Keeper N°1" im Tor der Mannschaft stehen könnte.
AFP

Thibaut Courtois (Foto oben) ist derzeit Belgiens Nationaltorhüter und vom FC Chelsea an den spanischen Erstligisten und Champions League-Finalisten Atletico Madrid ausgeliehen.

Die Spanier würden Courtois wegen dessen exzellenter Leistungen am liebsten ganz ihr eigen nennen, doch Chelsea-Coach José 'the special one' Mourinho (Foto) sieht das zumindest derzeit ganz anders.

Thibaut Courtois hat nicht zuletzt im Champions League-Halbfinale Chelsea gegen Atketico eine Meisterleistung gezeigt, was Mourinho nicht entgangen ist.

Und der sucht derzeit Ersatz für seine N°1 im Tor der "Blues", Petr Cech, der an einer schweren Schulterverletzung laboriert und operiert werden muss. Bisher galt Petr Cech kompromisslos als erster Torwart in Chelsea, doch die Zeiten ändern sich auch hier…

GLYN KIRK

Thibaut Courtois selbst will eigentlich bei Atletico bleiben, denn er befürchtet, bei Chelsea hinter Petr Cech (kleines Foto) nur die N°2 zu sein und auf der Bank bleiben zu müssen.

Als belgischer Nationaltrainer aber braucht er Spielpraxis und er selbst will natürlich auch, wie jeder andere auch in seiner Lage (und Qualität) so viel spielen, wie möglich. Gegenüber "The Sundy Times" gab José Mourinho jetzt zu verstehen, dass er den 21 Jahre alten Belgier aus der flämischen Provinz Limburg gerne im Tor bei Chelsea sehen wolle.

Mourinho lobt Courtois schon lange. Ob er sich jetzt noch dauerhaft an Petr Cech gebunden fühlt, ist unklar. Courtois hingegen braucht Deutlichkeit. Wie viel Einfluss der belgische Nationalkeeper selbst auf seine Zukunft hat, ist ebenfalls undeutlich.

Atletico Madrid kann sich einen Kauf von Courtois wohl nicht unbedingt leisten und ob Chelsea ihn überhaupt definitiv abgeben will, ist nach der derzeitigen Sachlage ungewisser, denn je…