B-Fast-Hilfe unterwegs nach Serbien und Bosnien

Der serbische Premier Aleksandar Vucic bittet um mehr internationale Hilfe für die von den verheerenden Überschwemmungen betroffene Bevölkerung. Bei den Überschwemmungen in Serbien und Bosnien sind zahlreiche Menschen ums Leben gekommen, zehntausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen, 100.000 Haushalte waren ohne Strom. Arbeitskräfte haben wir genug, sagt Vucic, aber wir brauchen Nahrungsmittel, Kleider und Trinkwasser.

Verschiedene Länder haben bereits Rettungstruppen in die betroffenen Gebiete gesandt. Die Zahl der bei den Überschwemmungen umgekommenen Personen liegt bei 35. Die Mehrzahl der Opfer sind in Serbien und Bosnien zu verzeichnen.

Auch Belgien beteiligt sich an den Hilfsaktionen. Am Montagmorgen ist ein Hilfsteam von B-Fast nach Bosnien aufgebrochen. Es befördert unter anderem eine Trinkwasseraufbereitungsanlage, um Wasser zu säubern und leistungsstarke Pumpen. 

Dem Team gehören 17 Leute des Zivilschutzes an, die mit einem LKW-Konvoi in den Balkan unterwegs sind.

Den Konvoi begleiten unter anderen fünf Experten des Gesundheitsministeriums, die die Trinkwasser-Aufbereitungsanlage aufbauen sollen. Ein Verbindungsoffizier des Verteidigungsministeriums ist ebenfalls mit dabei sowie zwei Kommunikationsfachleute.

Vor Ort befindet sich auch schon das Technische Hilfswerk aus Deutschland mit seinen Pumpen und seiner Erfahrung aus den deutschen Überschwemmungsgebieten.