Kriminalitätsstatistik: Weniger Verbrechen

Die Zahl der Verbrechen in Belgien ist letztes Jahr um 5,5 Prozent gesunken. Das geht aus der jüngsten Polizeistatistik hervor. In fast allen Verbrechenskategorien verzeichnen die Kriminalstatistiken, die Innenministerin Joëlle Milquet am Montag in den Zeitungen Le Soir und Sudpresse präsentierte, einen Rückgang für das Jahr 2013.

Insgesamt schneide Belgien besser ab als im Jahr 2012, als über 1 Millionen Verbrechen registriert wurden, was ungefähr auch dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre entspricht, heißt es. 

Letztes Jahr sei die Zahl der Verbrechen um 5,5 Prozent auf 979.020 Taten, bzw. 2.682 pro Tag, gesunken. In Flandern gab es 29.799 Verbrechen weniger, ein Rückgang von 5,9 Prozent.

Auffallend ist, dass die Verbrecher schwierige Einbrüche immer häufiger vermeiden. So registrierten Unternehmen und Geschäfte 1.613 Einbrüche weniger. Das entspricht einem Rückgang von 7,9 Prozent und ist ein Niedrigrekord seit Bestehen der Statistik.

Auch die Zahl der Schaufenstereinbrüche ging stark zurück, nämlich um 32,9 Prozent. Die Autodiebstähle, Home- und Taschenjackings sowie Metalldiebstähle sind ebenfalls weniger geworden. Die vielen Häusereinbrüche stellen hingegen nach wie vor ein großes Problem dar.